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Siebdruck im B58

Siebdruckseminar im B58

Vom 12.10 – 14.10.2018 gibt es im B-58 in Braunschweig wieder einmal ein spitzenmäßiges Siebdruckseminar. Hier habt ihr die Möglichkeit eure eigenen Shirts, Taschen, Aufnäher (oder was auch immer ihr wollt) selbst zu bedrucken. Alles was ihr mitbringen müsst ist ein Motiv (als einfarbige Schwarz – Weiss Vorlage auf einem USB Stick), Textilien zum Bedrucken, Spass und Freude.

BITTE KOMMT PÜNKTLICH!!

Beginn täglich 15.30 Uhr Ende etwa 22.00 Uhr

Euch kostet der Spass eine Unterschriften ansonsten ist es free.

Action Days für Mädchen

Die Mädchengruppe „Riot-Girls“ der Falken Braunschweig lädt zu den Action Days für Mädchen vom 01.10 – 04.10.2018 in das Falkenzentrum „Sub“ (Bohlweg 55) ein. An vier Tagen können Mädchen im Alter von 11 – 17 Jahren in verschiedene Themenfelder hineinschnuppern. Angefangen mit einer Einführung in die Feminismustheorie (am Montag),  einen Theater Workshop geleitet von einer Theaterpädagogin (am Dienstag), einem Rap-Workshop (Mittwoch) bis hin zu einen Self-Empowermentkurs zur Stärkung des Selbstvertrauens am Donnerstag ist für jede etwas dabei.

 

Die Riot-Girls (ab 11 Jahre) treffen sich donnerstags von 16:30 – 18:30 Uhr. Gemeinsam mit erfahrenen Teamerinnen gestalten sie ihre Freizeit selbstbestimmt, planen Aktionen und beschäftigen sich mit politischen Themen. Mehr Informationen zur Gruppe gibt es im Internet unter https://kv.falken-bs.de/maedchengruppe/.

Der Teilnahmebeitrag für die Action Days beträgt 5 € pro Tag (inkl. einem Mittagessen). Um eine Anmeldung unter kv@falken-bs.de wird gebeten.

Revolution in Deutschland 1918 – 1923 – Vortrag mit Daniel Kulla

Revolution in Deutschland 1918-23
Vortrag mit Daniel Kulla

Die Novemberrevolution 1918 hat es gerade so ins landläufige Geschichtsbild geschafft, zumindest unter Linken geht sie noch bis Januar 1919 weiter. Der Höhepunkt der revolutionären Bewegung im März 1919 ist hingegen unter den diversen historischen Siegererzählungen fast verschwunden, was auch die Rückschau auf die weiteren Massenstreiks, Sozialisierungen und Erhebungen bis 1923 sowie die Folgegeschichte prägt. (Nazis redeten nicht gern genauer darüber, wen sie da zusammengeschossen hatten und für wen; die SPD redete gar nicht gern darüber, auf wen sie die ersten Nazis so alles hat schießen lassen; die KPD redete nicht ganz so gern darüber, auf wen geschossen wurde, wenn es nicht ihre Leute waren oder sich zumindest als solche reklamieren ließen.)

So ist das wichtigste revolutionäre Vorbild in der deutschen Geschichte genau deshalb fast vergessen, weil es in so hohem Maß selbstorganisiert war und damit nicht in die übliche nationale wie antinationale Vorstellung vom Deutschen passt, sich weder für Vereinnahmung noch als Schreckbild anbietet. Gleichermaßen in Vergessenheit geraten sind die Konsequenzen: Sowohl der Aufstieg des Nationalsozialismus als auch sein konkretes Erscheinungsbild – mehr als bei jedem anderen Faschismus eine Verkleidung als Arbeitskräfterevolution – erscheinen ohne diese Vorgeschichte kaum begreiflich. Kulla schlägt vor, die kommenden fünf Jahre der revolutionären 100. Jahrestage ab November 2018 dazu zu nutzen, diese Geschichte so sichtbar wie möglich zu machen.

Los geht es am 10.09. um 19.00 Uhr im Sub, Bohlweg 55. Einen Tag später am 11.09. findet der Vortrag in Göttingen in der Oberen Maschstraße 10a um 19.30 Uhr statt.